55 Gründe, mit den USA nicht solidarisch zu sein. by Till Bastian

By Till Bastian

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Auf dem Gebiet des Strafverfahrensrechts schildern sie besonders detailliert die Vorschriften über die Rechtsstellung und die Tätigkeit von Sachverständigen. Sie arbeiten die Besonderheiten des Jugendstrafrechts heraus und geben einen Überblick über die strafrechtlichen Grundlagen der forensischen Psychiatrie im internationalen Vergleich.

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Jan Hendrik Fisch modelliert den Aufbau von Auslandsgesellschaften als Erwerb und Ausübung internationaler Realoptionen und stellt fest, dass es sich dabei um einen praktikablen Ansatz handelt, der herkömmliche Theorien der Internationalisierung übertrifft.

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Diese Pläne finden sich in einem 56 Seiten starken Bericht mit dem Titel »Überblick über die atomare Position (im Original: Nuclear Posture Review)«. Er wurde bereits im Januar 2002 dem US-Kongreß vorgelegt, aber erst zwei Monate später gelangten Einzelheiten an die Öffentlichkeit (vergleiche Süddeutsche Zeitung, 11. März 2002). Und sie erregten sofort erhebliche Bedenken. »Wenn sie das ernst meinen, dann deutet das auf eine gestiegene Bereitschaft der US-Regierung hin, Atomwaffen einzusetzen. Das gibt ande67 Sandini ren wie Indien oder Pakistan, die erst seit kürzerem im Besitz solcher Waffen sind, sehr Besorgnis erregende Signale.

US-Geheimagenten und ihre Vertrauensleute und Bundesgenossen waren an der bereits erwähnten Absetzung des persischen Ministerpräsidenten Mohammed Mossadegh im Jahr 1953 ebenso beteiligt wie am Sturz und an der Ermordung des ebenfalls demokratisch gewählten chilenischen Präsidenten Salvator Allende 53 Sandini zwanzig Jahre später. Dieser von der CIA unterstützte Militärputsch in Chile, der später in die äußerst blutige Diktatur des Generals Augusto Pinochet mündete, fand ebenfalls an einem 11. September statt, aber daß dieser traurige Tag die Welt verändert hätte, hat bezeichnenderweise kein deutscher Publizist behauptet (was die Zahl der Todesopfer betrifft, hat der 11.

Selbst der Planungsminister der afghanischen Übergangsregierung, Mohammed Mohakekka, sprach Anfang April 2002 von mindestens 3000 zivilen Kriegsopfern in seinem Land. »Ich war sehr besorgt über die Art der Intervention in Afghanistan, die so angelegt war, daß es zu unangemessen vielen Opfern unter der Zivilbevölkerung kommen konnte. Nicht, daß ich eine nachgiebige Haltung gegenüber dem Terrorismus hätte. Ich glaube aber an die Würde und den Wert jedes einzelnen Menschen und akzeptiere nicht, daß man in Dörfern sogenannte >Kollateralschäden< verursacht und nicht mal nach der Zahl und dem Namen der Toten fragt« - so kommentiert dies die irische UN-Menschenrechtskommissarin Mary Robertson (Die Zeit, 7.

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