200 Jahre staatliche Lehrerbildung in Württemberg: Zur by Prof. Dr. Ursula Pfeiffer-Blattner (auth.), Thomas

By Prof. Dr. Ursula Pfeiffer-Blattner (auth.), Thomas Wiedenhorn, Ursula Pfeiffer-Blattner (eds.)

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Seminargründung in Esslingen wird die Geschichte der staatlichen Lehrerbildung in Württemberg historisch aufgearbeitet. Das Forschungsinteresse richtet sich dabei vorrangig auf das Innovationspotenzial, das von der Neuorganisation der Lehrerbildung in ihren Anfängen ausgeht. In- und ausländische FachexpertInnen liefern wichtige Beiträge zu bedeutsamen Persönlichkeiten und historischen Kontexten und ordnen die Detailfragen in die gegenwärtige Diskussion zur Lehrerbildung ein.

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Von Esslingen nach Heilbronn 55 Als reine Männervereine verteidigten sie vorrangig ihre eigenen beruflichen Interessen. Durch die mit ihnen konkurrierenden Lehrerinnen fühlten sie sich in ihrer beruflichen Existenz bedroht und reagierten mit Abwehr. Da die Lehrerinnen nicht hoffen konnten, von ihren männlichen Kollegen unterstützt zu werden, gründeten sie 1890 selbst einen Verein, den „Allgemeinen Württembergischen Lehrerinnenverein“(vgl. hierzu Leibbrand 1987). Er diente nicht zuletzt dem Zweck, die Lehrerinnenbildung zu fördern.

Sie beklagte das zu niedrige Ausbildungsniveau und forderte eine fundierte wissenschaftsbezogene Ausbildung mit Fremdsprache, die sich mit der allgemeinen höheren Bildung vergleichen konnte. Dadurch erstrebte die organisierte Lehrerschaft einen höheren sozialen Status und ein höheres Maß an gesellschaftlicher Anerkennung (vgl. Denkschrift des Württembergischen Schullehrervereins 1862). Die Anfänge der staatlichen Lehrerbildungsanstalt in Esslingen 37 Das geringe Ansehen und das niedrige Gehalt wirkten sich abschreckend auf den Besuch der Seminare aus.

Die gesamte Ausbildungszeit änderte sich allerdings nicht. Esslingen übernahm die veränderte, in Schwäbisch Gmünd schon länger praktizierte Konzeption. Verstärkt rückte nun die Vorbereitung auf die Seminarzeit in den Blick. Wie sich die Interessenten auf die Aufnahmeprüfung vorbereiteten, dies blieb weiterhin privater Initiative überlassen. Die Anfänge der staatlichen Lehrerbildungsanstalt in Esslingen 33 In der Regel fand sich ein erfahrener Lehrer oder ein Pfarrer bereit, den Vorbereitungsunterricht zu übernehmen.

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